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Die Geschichte der Firma Gruse |

1869 Die Firma Gruse, Fabrik für Landmaschinen, wurde im Jahr 1869 von August Gruse in Schneidemühl (Pommern) gegründet. Das Programm bestand aus Geräten für die Landwirtschaft, z.B. Dreschmaschinen, Kartoffelanbaugeräten und Häckselmaschinen.
1945 Nach dem 2. Weltkrieg wurde die Produktion von dem Enkel des Gründers, Hans-Joachim Gruse in Aerzen O.T. Groß Berkel mit Kartoffellegemaschinen, Hackgeräten und Rübenköpfern wieder aufgenommen.
1978 Unter der Federführung von Ingo Gruse, der ab 1978 die Leitung der Firma übernahm, wurde die Entwicklung von neuen Produkten vorangetrieben. Diese Produkte sollten ein weiteres erfolgversprechendes und zukunftsicheres Standbein bieten.
1981 Mit der Scherenhubwagen-Serie "Hebefix" begann 1981 neben den Landmaschinen nun die Produktion der Materialhandlinggeräte. Ein Konzept, das aufging: Scherenhubtische, Kippgeräte, Werkzeugkräne, Fasstransporter, Werkzeugwagen und weitere Geräte vergrößerten schon bald die Produktpalette.
Parallel zum langsamen Wegfall des Landmaschinenmarkts stieg der Bedarf an aufgabenbezogene Handlinggeräte in der Industrie, im Handwerk und in vielen anderen Bereichen. Die Konstruktion und die Herstellung der Handlinggeräte, speziell auf Kundenwunsch, wurde zunehmend zur Hauptaufgabe der Maschinenfabrik August Gruse GmbH.
Der Nachfrage und den Bedürfnissen am Markt entsprechend, wurde die Produktion im Laufe der Jahre schrittweise von den Landmaschinen weg und hin zu den Handlinggeräten geführt.
1995 Die Hubtischserie "ELS" wurde entwickelt. Daraus ging der ELS als Standardgerät mit bis zu 10.000 kg Traglast, der ELD mit Doppelschere für große Nutzhübe bis 2.600 mm und der ELT für lange Plattformen bis 5.000 mm hervor. Diese auf einem Baukastensystem basierende Produktreihe wurde die Grundlage für viele kundenspezifische und bedarfsgerechte Sonderanfertigungen.
2005 Im Jahr 2005 wurde Ferdinand Kraft Geschäftsführer der Firma Gruse, die nun unter dem Namen "Gruse Maschinenbau GmbH & Co. KG" firmiert.
2006 Um sich verstärkt um die Erweiterung des Handlingprogramms kümmern zu können, wurde die Produktion von Landmaschinen zum Ende des Jahres 2006 eingestellt. Neu im Programm sind Säulenhebebühnen, Palettenaufgabestationen und Geräte für das Coilhandling.
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